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Samstag, 25. Februar 2012

Österreich, ein Beamtenstaat?

Österreich hat nicht
die meisten Beamten
Die BeamtInnen sind wohl die beliebtesten Watschenmänner und -frauen der Nation. Da wurde sogar darüber gemauschelt, ob man diesen Staatsdienern (dazu gehören ja auch die meisten LehrerInnen) nicht doch eine Solidaritätsabgabe abverlangen sollte. Schließlich und endlich cashen diese Damen und Herren im Sold des Staates mit ihren exorbitanten Gehältern (auch Lehrergehälter sind damit gemeint) gehörig ab und leben zudem im Schlaraffenland der Unkündbarkeit und Zulagen.
Sparmaßnahmen bei den Beamten sind da in der Öffentlichkeit populär und werden von manchen Politikern gerne und schnell aus dem Sack geholt. In solchen Momenten tauchen auch immer wieder Gerüchte auf, dass Österreich sowieso ein Zuviel an BeamtInnen habe.
Nun, ich las neulich zufälligerweise den Bericht der OECD "Government at a glance" und musste feststellen, dass der Anteil der Staatsdiener in Österreich an den Erwerbstätigen bei weitem nicht so hoch ist, wie uns immer wieder eingeredet wird. Es gibt in Europa zahlreiche Staaten, die einen bedeutend größeren Anteil an Staatsdienern haben. Mit großem Abstand vor Österreich liegen Staaten wie Finnland, Schweden, Frankreich, Luxemburg, Großbritannien, Belgien, Norwegen, Dänemark. Nur knapp hinter Österreich: Deutschland und die Schweiz.
Siehe auch: diePresse

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