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Sonntag, 31. Januar 2016

Landestag der Pflichtschullehrergewerkschaft: Gesamtschule einstimmig gefordert

Angelika Baur, Gerhard Unterkofler, Maria Taferner
Die Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft hielt am Donnerstag (28. Jänner 2016) in Bregenz ihren Gewerkschaftstag ab. Neben der Neuwahl der Landesleitung, des Vorsitzenden und seiner Stellvertreterinnen wurde auch über zahlreiche Anträge aus der Lehrerschaft abgestimmt. Alle 25 angenommenen Anträge werden in den nächsten fünf Jahren ein Teil der Arbeitsgrundlage der Pflichtschullehrergewerkschaft bilden.
Beim Landestag wurde Gerhard Unterkofler mit 95 % erneut zum Vorsitzenden gewählt. Angelika Baur und Maria Taferner sind die zwei Stellvertreterinnen. Prominente Gäste aus Wien waren der Vorsitzende der österreichischen Pflichtschullehrergewerkschaft Paul Kimberger und sein Stellvertreter Dr. Thomas Bulant.

Gesamtschule gefordert

"Besonders hervorzuheben ist", so Unterkofler, "dass sich die Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft einstimmig für die Gemeinsame Schule ausgesprochen hat." Die Gewerkschaft unterstützt eine Modellregion Vorarlberg zur Einführung der Gemeinsamen Schule. Die Lehrergewerkschafter fordern von der Bundesregierung, dass es gesetzlich möglich sein müsse, alle Schulen in eine Modellregion Vorarlberg einbinden zu können. "Die dumme 15 % Regelung der Regierung lehnen wir ab", so der wiedergewählte Lehrergewerkschafter Unterkofler.

Beispiele einiger Anträge


  • mehr Ressourcen und Unterstützung vom Dienstgeber, damit die aktuellen Problembereiche der Schule wie Kinder mit Sprachdefiziten oder verhaltensschwierige Kinder besser betreut werden können
  • zügiger Ausbau der ganztägigen Schulformen mit entsprechender Infrastruktur
  • Sekretariatskräfte an Pflichtschulen
  • zügiger Ausbau ganztägiger Schulformen mit entsprechender Infrastruktur
  • Wahlmöglichkeit für das neue Dienstrecht auch für LehrerInnen, die vor dem 1. 9. 2014 unterrichtet haben.
  • zusätzliche Ressourcen für Schulen mit besonderen Herausforderungen
Die gesamten Anträge werden demnächst veröffentlicht.

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