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Montag, 1. Juni 2015

Auslaufmodell Gymnasium-Unterstufe

(c) Dieter Schütz - pixelio.de
Wir leben in einer Zeit, in der überall von inklusiver Pädagogik gesprochen wird, da kann es doch wirklich nicht sein, dass sich die AHS-Unterstufe weiterhin die guten Schüler herauspickt und den Mittelschulen den "Rest" der Kinder überlässt. Die inklusive Gesamtschule hingegen trennt nicht, sondern heißt alle SchülerInnen herzlich willkommen. Sie ist also auch eine solidarische Schule. Trotzdem wird die AHS-Unterstufe von manchen gehätschelt und gepflegt, als ob sich die Zeit nicht weiterentwickelt hätte. Das konservative und unsolidarische Weltbild des Personenkomitees "Pro Gymnasium" ist schon längst überholt. Ich empfehle den Initiatoren, sich doch mal den Bregenzerwald anzuschauen. Dort gibt es mangels AHS-Unterstufe de facto eine Gemeinsame Schule, die bestens funktioniert und Schüler mit ausgezeichneten Leistungen hervorbringt. Nur gut, dass die Uhren in Vorarlberg anders gehen. Die Gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung und zusätzlichen finanziellen Mittel für Problemschulen ist nicht mehr aufzuhalten.

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