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Mittwoch, 29. April 2015

Frau Unterrichtsministerin, stellen Sie sich endlich hinter die LehrerInnen!

Anlässlich des Besuches von Heinisch-Hosek an der PH Vorarlberg fordert Gerhard Unterkofler, Vorsitzender der Pflichtschullehrergewerkschaft, dass endlich mit der Forderung nach mehr Unterrichtsverpflichtung aufgehört wird. Stattdessen soll ein zukunftsträchtiges Bildungskonzept erstellt werden. "Diese ganzen Einzelmaßnahmen in den letzten Jahren führen nur zur Verunsicherung der KollegInnen", so Unterkofler. Außerdem richtet der Lehrergewerkschafter fünf Forderungen an die Bildungsministerin:

  • Verteidigen Sie endlich die LehrerInnen in der Öffentlichkeit gegen Lehrerbashing. Durch solche Verunglimpfungen unserer Arbeit wird ein ganzer Berufsstand in den Dreck gezogen und demotiviert. Für die Herausforderungen der Zukunft brauchen wir jedoch motivierte PädagogInnen.
  • Distanzieren Sie sich klar von den geplanten zwei zusätzlichen Unterrichtsstunden.
  • Sollte die Mehrheit der Regierung trotzdem für ein Mehr an Unterrichtsstunden sein, dann erwarte ich mir von Ihnen ein Veto im Ministerrat.
  • Unterstützen Sie öffentlich die Forderung an den Finanzminister, dass das Bildungsbudget erhöht werden muss.
  • Schluss mit einzelnen Maßnahmen! Wir brauchen endlich ein umfassendes Bildungskonzept für die Zukunft.

Unterkofler ärgert sich auch über die parteipolitischen Spielchen in Wien: "Während der schwarze Finanzminister für das schwarze Innenministerium über Nacht 300 Millionen Euro zur Sicherheit Österreichs locker gemacht hat, erhält das rote Unterrichtsministerium keinen Cent mehr für die Bildung."

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