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Samstag, 15. Juni 2013

FSG-Vorschlag zum Neuen Dienstrecht


Kritik allein am Verhandlungsstil der schwarzen Mehrheitsfraktion in der ARGE Lehrer genügt nicht. Deshalb ist die FSG-Fraktion in der Pflichtschullehrergewerkschaft mit positivem Beispiel vorangegangen und hat mehrere Punkte vorgeschlagen, wie es zu einem Durchbruch bei den stockenden Dienstrechtsverhandlungen kommen könnte.
  1. In die Lehrverpflichtung von 24 Stunden wird nicht nur die Unterrichtsleistung, sondern auch die Beziehungsarbeit in Form einer Tutoring-Stunde eingerechnet.
  2.  Klassenvorstandschaft und Mentoring sind mit je einer Abschlagstunde auszugleichen.
  3.  JunglehrerInnen haben in den ersten fünf Jahren eine geringere Lehrverpflichtung, damit sie den Einstieg in ihren verantwortungsvollen Beruf bewältigen und gleichzeitig ihre Masterstudien abschließen können. Eine Reduktion der Unterrichtsverpflichtung ab dem 50. Lebensjahr bietet vielen Kollegen die Möglichkeit, auf zunehmende berufliche Belastungen reagieren zu können.
  4. Die Schulsozialarbeit und die Administration durch Lehrpersonen werden solange in die Lehrverpflichtung eingerechnet, bis Bund und Länder ihren Schulen das notwendige Supportpersonal zur Verfügung stellen.
  5. Volksschullehrer dürfen gegenüber den Mittelschullehrern finanziell nicht benachteiligt werden.
Bei Berücksichtigung dieser Punkte würden alle Pflichtschulleher finanziell positiv aussteigen und es gäbe keinen Unterschied mehr zwischen Lehrern an der AHS-Unterstufe und den Pflichtschulen.

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