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Donnerstag, 28. Februar 2013

Administrative Entlastung für alle Pflichtschulen

Antrag von Sprickler-Falschlunger
findet eine Mehrheit.
Bregenz. (Gerhard Unterkofler) Etwas irritiert habe ich am Mittwoch die ORF Sendung "Vorarlberg heute" zum Thema "Administrative Entlastung für DirektorInnen" gesehen und auch den dazugehörigen Bericht auf der Homepage des ORF Vorarlberg gelesen. Dabei konnte der Eindruck entstehen, dass sich der Bildungspolitische Ausschuss des Landtags nur für eine administrative Entlastung der VolksschuldirektorInnen ausgesprochen habe.
Dem ist nicht so.
Ich habe mich sofort bei der Abgeordneten Gabi Sprickler-Falschlunger erkundigt und folgendes erfahren: Im Begleittext zum Antrag wurde zwar in der Einleitung auch die Volksschule erwähnt, doch der Antrag der SPÖ, der gestern im Landtagsausschuss mehrheitlich abgesegnet wurde, betrifft  eine administrative Entlastung der LeiterInnen aller Pflichtschulen. Alles andere wäre Unfug.

Antrag von Sprickler-Falschlunger:
"Die Vorarlberger Landesregierung wird aufgefordert, in Absprache mit dem Gemeindeverband das jetzt bestehende Stundenkontingent zur administrativen Entlastung der Direktoren und Direktorinnen deutlich zu erhöhen. Über das Ausmaß der Erhöhung werden möglichst rasch Gespräche mit der Personalvertretung der LehrerInnen aufgenommen."

Nächste Woche wird dieser Antrag dann im Landtag beschlossen werden. Die Personalvertretung der Pflichtschulen wird versuchen, die größtmögliche Entlastung für LeiterInnen zu erreichen. Auch in dieser Angelegeheit zeigt sich, dass das gemeinsame Auftreten einer Interessensgruppe (LeiterInnen) durchaus erfolgversprechend ist. Trotzdem werden die Verhandlungen nicht einfach werden.

Übrigens: Am 12. März gibt es in Altach eine Großveranstaltung aller Vorarlberger DirektorInnen zum Thema Administrative Entlastung.

Außerdem: Die Initiativen "Administrative Entlastung" und die Kampagne "Rettet die Volksschule" sind zwei unabhängige Aktionen.

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