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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wirtschaftskammer rudert in Sachen Gesamtschule zurück

Vor einigen Wochen überraschte die Vorarlberger Wirtschaftskammer damit, dass sich deren Vollversammlung für die Einführung der Gemein-samen Schule in verschiedenen Modellregionen Vorarlbergs aussprach. Jetzt rudert der Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein zurück und erklärt nun, dass die AHS-Unterstufen natürlich erhalten bleibe. Dazu gibt es hier den Text der WKO Vorarlberg.

(Text von der Homepage der WKO Vorarlberg)


Kein Risiko, hoher Nutzen - Ziel ist nicht die Abschaffung der Gymnasien. 

Befürchtungen, die Wirtschaftskammer Vorarlberg wolle mit ihrer Forderung nach der gemeinsamen Schule der 10- bis 14jährigen die Gymnasien abschaffen, tritt WKV-Präsident Manfred Rein jetzt entgegen. „In einem sehr begrenzten Rahmen in einer Region ein Forschungsprojekt für diese gemeinsame Schule zu realisieren, halte ich jedoch für sehr positiv. Deshalb unterstützen wir die entsprechenden Pläne von Schullandesrätin Bernadette Mennel.“

Für Präsident Rein geht es darum, herauszufinden, ob so ein System, das in anderen Ländern bzw. Staaten der EU bereits erfolgreich praktiziert wird, auch für unsere Gesellschaft passt. „Wir wollen Erfahrungen gewinnen, was die Schule der 10- bis 14jährigen zu leisten imstande ist, welche Erfolgsfaktoren es gibt.“

Ein Forschungsprojekt in sehr begrenztem Rahmen parallel zum bestehenden System beinhalte keine Risken und verfolge nicht die Absicht, das bestehende System umzukrempeln. „Für das Gelingen halte ich freilich eine gute Vorbereitung unter Einbindung aller Beteiligten – Direktoren, Lehrer, Eltern und Schüler – für sehr wichtig“, betont Präsident Rein.

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