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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Meine Kritik an der Vorarlberger Wirtschaftskammer

Modell Gesamtschule WKO?
Etwas überrascht bin ich über die Vorarlberger Wirtschaftskammer. Nachdem sich die Vollversammlung zuerst für die Gemeinsame Schule ausgesprochen hatte, relativierte dies nun deren Präsident Manfred Rein. "Ziel sei nicht die Abschaffung der Gymnasien." Meine Reaktion darauf (Presseaussendung) kann hier nachgelesen werden.

Kritik an WKV-Präsident Manfred Rein

Der Vorsitzende der Pflichtschullehrergewerkschaft Gerhard Unterkofler bedauert, dass der Präsident der Vorarlberger Wirtschaftskammer Manfred Rein vor den Gegnern der Gemeinsamen Schule in die Knie gegangen sei und nun in dieser Angelegenheit zurückrudere.

„Ich bin enttäuscht darüber, dass Manfred Rein und die WKV ihre positiven Äußerungen zur Gemeinsamen Schule laut Homepage der Wirtschaftskammer Vorarlberg wieder rückgängig gemacht haben“, meint Unterkofler. Wenn der Wirtschaftskammerpräsident jetzt fordere, dass die AHS-Unterstufe erhalten bleiben müsse, dann habe er anscheinend nicht verstanden, was eine Gemeinsame Schule eigentlich bedeute.

Manfred Rein müsste doch wissen - so der Pflichtschullehrergewerkschafter -, dass die Einführung einer Gemeinsamen Schule immer die Abschaffung der AHS-Unterstufe erfordere.  Unterkofler weiter: „Das, was sich der Wirtschaftskammerpräsident jetzt plötzlich wünscht, existiert ja bereits mit dem Nebeneinander von Neuer Mittelschule und AHS-Unterstufe.“ 

Unterkofler kritisiert, dass die Gegner der Gemeinsamen Schule immer wieder fordern würden, es müssten zuerst Forschungen, Untersuchungen, Erprobungen und dergleichen gemacht werden. Dies diene doch in Wirklichkeit nur der Verhinderung der Gemeinsamen Schule. Es gebe im EU-Raum genügend funktionierende  Beispiele von Gesamtschulen in den verschiedensten Staaten. Es sei nicht notwendig, das Rad neu zu erfinden.

--> Originaltext der Wirtschaftskammer
--> Bericht "Wirtschaftskammer Vorarlberg für Gemeinsame Schule in Vorarlberg"

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