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Mittwoch, 28. November 2012

Was Fekter und der ÖAAB Lehrervertreter Wolfgang Türtscher gemeinsam haben

Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat sehr wohl erkannt, dass die Lehrergewerkschaft bei den Dienstrechtsverhandlungen zusätzlichen Unterrichtsstunden für JunglehrerInnen ohne Abgeltung nicht zustimmen wird. Deshalb kündigte die Ministerin an, sie wolle das Angebot der Regierung aufbessern. Ein sofortiges Njet zu diesem Vorschlag kam von Frau Fekter (ÖVP), die uns LehrerInnen ja schon einmal ausrichten ließ, dass wir überbezahlt seien. Die Begründung von Fekter: Claudia Schmied habe genug Geld erhalten, sie müsse es nur richtig verwenden.


Sechs zusätzliche Stunden für die NMS sind nicht notwendig
Ähnlich argumentierte Wolfgang Türtscher, seines Zeichens Vorarlberger ÖAAB-Lehrervertreter (ÖVP), in der Radiosendung „Neues bei Neustädter“. Laut Türtscher hätte die Ministerin genügend Geld für Unterstützungspersonal, sie habe nämlich für vieles Geld, was nicht notwendig sei. Auf die Frage des Redakteurs, ob Türtscher ein Beispiel nennen könne, bezeichnete dieser die zusätzlichen sechs Stunden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch als unnötige Ausgaben. Solch eine Aussage zeigt einmal mehr, dass der ÖAAB Lehrervertreter von der Mittelschule keine Ahnung hat, denn gerade diese sechs zusätzlichen Stunden sind bei heterogenen Klassen für Teamteaching und Kleingruppenbildung unentbehrlich.
Mit der Wahl von Frau Bernadette Mennel zur neuen Vorarlberger Schullandesrätin hat zumindest die ÖVP-Spitze bewiesen, dass sich selbst die ÖVP in Vorarlberg den erzkonservativen Wolfgang Türtscher, der zuvor als Stemer-Nachfolger durch die Medien geisterte, als Landesrat für Schulen nicht vorstellen konnte.

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