Menüs

Dienstag, 8. Mai 2012

Aktuelle Verhandlungen zum Dienstrecht

Wegen "undichter" Stellen - wo immer diese auch gewesen sein mögen - haben Medien bereits einige Punkte aus der Regierungsvorlage für das neue Dienst- und Besoldungsrecht veröffentlicht. Als Vorsitzender der FSG-Pflichtschullehrergewerkschaft und Personalvertreter möchte ich deshalb einiges klarstellen:


Am 3. Mai 2012 fand die erste Gesprächsrunde statt, zu der die FSG Vertreter leider nicht eingeladen wurden. Die Gewerkschafter erhielten dann am Ende des Gesprächs einen 26-seitigen Gesetzesentwurf. Wie das so üblich ist, wurde über den Inhalt Stillschweigen vereinbart.
Leider waren bereits am Samstag in den Medien Details zu lesen. Von wem auch immer diese Informationen gekommen sind, die Gewerkschaft fühlt sich weiterhin an das Stillschweigeabkommen gebunden.
Ich bin momentan in Klagenfurt auf einem Bundesländerseminar der FSG, wir unterziehen den Regierungsentwurf - wie die anderen Fraktionen wohl auch - einer detaillierten Analyse. Es werden sich dabei zahlreiche Fragen, Kritikpunkte und Vorschläge ergeben, die die Gewerkschaftsvertreter bei der nächsten Gesprächsrunde den Ministerinnen Fekter, Heinisch-Hosek und Schmied vorlegen werden.
Nach Durchsicht der Regierungsvorlage bin ich außerdem der Meinung, dass es notwendig ist, den Forderungskatalog der Vorarlberger FSG-Pflichtschullehrergewerkschaft und der Freien LehrerInnen dem Verhandlungsteam so schnell wie möglich nach Wien zu schicken. Ähnliche Forderungen haben auch andere FSG-Landesorganisationen gemacht.
Die zahlreichen Mails, in denen uns dazu Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen gemacht wurden, werden wir zuvor aber noch in den Forderungskatalog einarbeiten. Dafür möchte ich mich bei allen LehrerInnen, die daran aktiv teilgenommen haben, bedanken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen