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Dienstag, 22. November 2011

Leise rieselt der Beton

Modellregion
Vorarlberg
Neben FPÖ, SPÖ und den Grünen sprechen sich in Vorarlberg auch immer mehr konservative Personen für die Gemeinsame Schule aus. So haben sich auch die Bürgermeister von Lustenau, Bregenz und Feldkirch als Unterstützer der Gesamtschule geoutet.
Nur noch wenige Hardliner wollen die Realität nicht wahrhaben, wie etwa Wolfgang Türtscher, seines Zeichens Obmann der Vorarlberger ÖAAB-LehrerInnen. Während er vehement gegen die Gemeinsame Schule wettert, haben sich seine StellvertreterInnen Christoph Wund und Maria Taferner schon längst vom zweigliedrigen Sekundarschulsystem verabschiedet. Bald wird es auch bei den ÖAAB-LehrerInnen heißen: "Wolfgang allein zu Haus." Aber auch für Stemer, Frühstück und Wallner wird es langsam eng, wollen sie den Zug in die Bildungszukunft nicht verpassen.

Modellregion Vorarlberg
Man kann es nicht oft genug sagen: Vorarlberg hätte die Möglichkeit zur ersten österreichischen Modellregion mit gemeinsamer Schule zu werden. Außerdem gäbe es im Ländle keinen gewerkschaftlichen Widerstand, da bekanntlich die Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft für die differenzierte Gesamtschule ist. Und mit dem Wunsch im Ländle die Gemeinsame Schule einzuführen, würde Siegi Stemer in Wien sicherlich von Claudia Schmid mit offenen Armen empfangen werden.

Nebenbei bemerkt: Wenn jetzt gejammert wird, dass die NMS mehr finanzielle Unterstützung bekomme als die AHS-Unterstufe, dann muss ich schon darauf hinweisen, dass die Ministerin jeder AHS-Unterstufe mehr Mittel zur Verfügung stellen will, wenn sich diese in eine Neuen Mittelschule verwandelt. Na, das nenn ich ein Angebot.

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