Menüs

Montag, 24. Oktober 2011

Schulden für Bildung rechnen sich

Viele wussten es, manche halten diese Tatsache kaum für möglich. Doch die OECD ist sich gewiss und empfiehlt deshalb den Regierungen, Investitionen im Bildungsbereich zu machen, selbst dann, wenn dadurch Schulden gemacht werden müssten.
Grund: Durch höhere Steuer- und Sozialabgaben von Akademikern bleibe dem österreichischen Staat selbst nach Abzug der für ein Studium aufgewendeten öffentlichen Mittel bei Männern ein Nutzen in Höhe von 92.000 Euro, also mehr als doppelt soviel wie ein Staat pro Stundent aufwenden muss. Einen Nettonutzen hat der Staat aber auch bei Personen, die eine Lehre oder eine Sekundarstufe II besuchen: Männer: 81.000 Dollar; Frauen: 36.000 Dollar
Bildung zahle sich aber auch für das eigene Konto eines Uni-Absolventen aus: Selbst nach Abzug aller Kosten bleibe ein Netto-Nutzen beim Lebensgehalt von 158.000 Dollar für Männer und 85.000 Dollar für Frauen. Und dass Akademiker in Österreich im Vergleich mit anderen Staaten kaufkraftbereinigt besonders viel verdienen sollte auch nicht unerwähnt bleiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen