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Samstag, 15. Oktober 2011

Haselsteiner zu Steuern und Lohnforderungen

Hans Peter Haselsteiner
(c) Manfred Werner
Liliane Bettencourt, reichste Frau Europas und Chefin von L'Oreal in Frankreich, der US-Investor Buffett, Ferrari-Chef Luca di Montezemolo und der österreichische Bauunternehmer Haselsteiner haben alle eines gemeinsam, und zwar wollen sie mehr Steuern zahlen. Warren Buffett z.B. sieht nicht ein, dass er weniger Steuern zahlt als seine Sekretärin. Und über den Österreicher Hans Peter Haselsteiner gibt es heute ein Interview in den VN zu lesen.  Dabei machte er Äußerungen, die recht bemerkenswert sind.
Hier einige Beispiele:

Zu den Lohnforderungen der Metaller: "Das Angebot der Arbeitgeberseite ist vernünftig. Aber die Gewerkschafter weisen auf die Kluft zwischen den höchsten Gagen und den Arbeiterlöhnen hin; das ist leider Gottes ein starkes Argument...Wir dürfen uns nicht beschweren. Die Gewerkschaften haben sich lange zurückgehalten. Und als die Inflation in den 70er-Jahren hoch war, hat es auch entsprechend hohe Abschlüsse gegeben. Daran werden wir uns wieder gewöhnen müssen."
Zur Vermögens- und Reichensteuer: "...Politiker sollen das machen, was sie können: nämlich eine vernünftige Besteuerung durchführen...natürlich kann man sagen, Einkünfte über einer Million Euro werden stärker besteuert. Ich sage: Unvernünftige Einkünfte rechtfertigen vernünftige Steuersätze...Grund und Boden ist ein Vermögensbestandteil, der seit vielen Jahren nicht angemessen besteuert wird. Das wird klarerweise repariert werden. Und bei den Umwidmungen muss eine Wertzuwachssteuer her..."

(Quellen: ÖGB und VN)

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