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Dienstag, 12. April 2011

Weshalb ist Südtirol beim PISA-Test wesentlich besser

Auch das PISA-Ergebnis von Tirol war alles andere als rosig.  31 Prozent der Tiroler Schüler müssen beim Lesen der Risikogruppe zugeordnet werden. Während dies in Südtirol bei den deutschsprachigen Schülern nur 15,9 Prozent sind.
Nach diesem Ergebnis lag es auf der Hand, Tirol und Südtirol miteinandner zu vergleichen. Deshalb hielt die Arbeiterkammer Innsbruck zu diesem Thema in Innsbruck eine Veranstaltung ab. Rudolf Meraner vom Pädagogischen Institut Bozen erklärte dort, dass das bessere Ergebnis der Südtiroler Schüler möglicherweise folgende Gründe haben könnte:

  • Gemeinsame Schule von der ersten bis zur achten Schulstufe.
  • Alle Schüler werden in Regelschulen unterrichtet, es gibt keine Sonderschulen.
  • Lehrer werden von Anfang an mit heterogenen Gruppen von Schülern konfrontiert
  • Es ist kaum möglich, Schüler abzuschieben, demzufolge muss sich der Lehrer überlegen, wie er sowohl den schwächeren als auch den besseren Schülern gerecht wird. 
  • Es gibt Unterstützungssystem für Lehrer mit 40 Beratungsstellen.
Den Zeitungsartikel dazu gibt es hier.

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