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Samstag, 19. März 2011

Pädagogische Uni für Vorarlberg

Langsam sickern die Eckpunkte der neuen PädagogInnenausbildung durch. Bemerkenswert ist da vor allem, dass die Regierungs-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Andreas Schnider, den Master für alle PädagogInnen fordert, der dann auch berufsbegleitend an der Uni gemacht werden kann.

Das ist für angehende Lehrer aus dem Ländle - infolge der Entfernung nach Innsbruck - sehr zeitaufwendig und damit eine arge Benachteiligung gegenüber jenen Lehramtsstudenten in den anderen Bundesländern. Die Vorarlberger Landesregierung wäre gut beraten, sich schnellstmöglich Gedanken zu machen, wie eine Pädagogische Universität in Vorarlberg verwirklicht werden könnte. Da die Bundesregierung plant,  bereits 2013 mit der neuen Lehrerausbildung zu beginnen, sollte die Gründung einer Vorarlberger Universität oberste Priorität haben. Schon im letzten Jahrhundert hätte Vorarlberg diese Möglichkeit gehabt, die jedoch aus konservativen Gründen von oberster politischer Stelle abgewürgt wurde. Jetzt könnte also ein Versäumnis der Vergangenheit korrigiert werden.


Vorarlberg ist Schlusslicht
Außerdem sollte die Politiker in Vorarlberg wissen, dass es mit der Anzahl der Studierenden nicht gerade rosig ausschaut: Während österreichweit die Quote der inländisch Studierenden 27,7 % beträgt, ist Vorarlberg mit 17,4 % das Schlusslicht in Österreich. 
Selbst im Bericht der Statistik Austria wird darauf hingewiesen, dass eine der Ursachen sicherlich die fehlende Universität ist. Daraus resultiert auch, dass einige Jugendliche ins Ausland abwandern.
Ein weiterer Grund also, endlich eine Universität für Vorarlberg zu fordern.
Eine Zusammenfassung der Statistik Austria gibt es hier.


Der gesamte Bericht "Bildung in Zahlen 2009/10" kann bei der Statistik Austria als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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